Bald ist es wieder soweit. Alljährlich ereignet sich in Deutschland ein Drama fast so wichtig wie der Urlaubsbeginn: Spare ich bei der KFZ-Versicherung? Wie ist der neue Beitrag, wie ist der Beitrag wenn ich nicht wechsle. Im täglichen Geschäft rufen die ersten schon ab Oktober an und möchten wissen, ob sich der Beitrag ändert und wohin man wechseln kann/soll/muss. Und überhaupt, wo ist die Beitragsrechnung? Denn ohne Beitragserhöhung hat man kein Sonderkündigungsrecht und kann noch gar nicht wechseln. Weltuntergang – mindestens.

Die Antwort ist fast immer gleich: Warten Sie bitte noch einen Monat, die ersten Versicherer werden erst Ende Oktober, Anfang November handfeste Tarife auf dem Markt haben. Die Beitragrechnungen werden mittlerweile auch gestaffelt versendet. Die Kunden mit Verträgen bei denen die Beiträge gleich geblieben oder sogar günstiger geworden sind, werden zuerst angeschrieben. Das erfolgt meistens Mitte November und zieht sich bis zum Dezember hin. Das erfolgt um Kunden abzuschrecken die drei Monate vor Vertragsende zur Hauptfälligkeit kündigen: könnte ja was günstigeres auf dem Markt geben. Da man aber nicht weiß, ob der bisherige Versicherer günstiger oder gleich teuer bleibt …

Dann werden die Kunden mit Beitragserhöhungen angeschrieben. Und jetzt erfolgt der Wettlauf. Nur einen Monat hat man Zeit aufgrund einer Beitragserhöhung zu kündigen. Und dann noch Jahresende und Weihnachten. Stress !!! Vergleichsportale werden malträtiert, Versicherungsmakler beschimpft und der Ausschließlichkeitsvertreter schimpft auf seine Gesellschaft. Alle sind allen zu teuer.

Hier nochmal ein paar Tipps zum Reinhören.